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Die Ausgangslage
Die Universität Vechta versteht sich als weltoffen, persönlich und familiär. Um diesen Werten gerecht zu werden, bietet sie ihren Studierenden und Beschäftigten vielseitige Beratungsangebote – darunter auch Acture Care. Die Plattform unterstützt die jeweiligen Ansprechpersonen bei Konflikten in Studium und Promotion sowie bei Diskriminierung. Mitarbeitende und Studierende, die hiervon betroffen sind oder dies beobachten, können sich über Acture jederzeit anonym an das Vertrauensteam der Universität wenden.
Im Interview berichtet das Vertrauensteam über Motivation, Herausforderungen und Ziele in der Beratung sowie die Zusammenarbeit mit Acture.
Welche Positionen bekleiden Sie an der Universität?
Das Acture-Vertrauensteams setzt sich aus verschiedenen Bereichen an der Universität Vechta zusammen. Hierzu gehören
- die Leitung der Zentralen Studienberatung und Beauftragte für Studierende mit Handicap oder chronischer Erkrankung
- Studienberater und Mitarbeiter im Career Service der Zentralen Studienberatung
- sowie die zentrale Gleichstellungsbeauftragte und Leitung der Zentralen Einrichtung Gleichstellung & Diversität
Was waren die zentralen Herausforderungen, die Sie mit Acture lösen wollten?
Mit Acture wollten wir eine Lücke in den Beratungsangeboten der Universität schließen. Bisher gab es kein komplett anonymes Beratungsangebot, das eine Interaktion erlaubt. Zudem gibt es nicht für alle Konflikte in Studium oder Promotion sowie im Fall von erlebter oder beobachteter Diskriminierung direkte Ansprechpersonen an der Universität.
Um aber trotzdem die Möglichkeit zu bieten, sich mitteilen zu können – die persönliche Erfahrung nicht nur anzeigen sondern auch reflektieren zu können – und zusammen nach Lösungen zu suchen, bietet Acture einen guten Einstieg.
Zudem wollten wir eine sehr niederschwellige Möglichkeit anbieten, sich zu äußern und Kontakt zu Vertrauenspersonen aufzunehmen. Auch hierfür können wir Acture nutzen.
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Welches Ziel verfolgen Sie als Vertrauensteam der Universität?
Wir streben nach einer Kultur, die geprägt ist durch ein faires und respektvolles Miteinander. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass Rassismus, Sexismus und andere Formen der Diskriminierung wohl Gehör aber letztlich keinen Platz finden. Aber auch andere Formen von Konflikten, die im Kontext Lehre, Studium, wissenschaftlicher Qualifikation oder im Miteinander aller Universitätsangehörigen entstehen können, wollen wir lösen, ihnen vorbeugen und aus ihnen positive Veränderungen ableiten. Damit wir ein Ort sind, an dem wir aufeinander vertrauen können und voneinander lernen.
Was möchten Sie für die Menschen an der Universität erreichen?
Bei unserer Arbeit geht es um Mitarbeitende und vor allem Studierende. Entsprechend arbeiten wir stetig daran, den genannten Zielen immer ein Stück näher zu kommen, damit alle Menschen an der Universität gesehen und gehört werden. Und damit alle Menschen für ein gelebtes respektvolles Miteinander Verantwortung übernehmen.
„Wir streben nach einer Kultur, die geprägt ist durch ein faires und respektvolles Miteinander.“
— Dr.in Tanja Meyer, Gleichstellungsbeauftragte
Warum die Universität Vechta auf Acture vertraut
Was hat Acture bei diesen Zielen für Sie besonders attraktiv gemacht?
Das Produkt gefiel uns bei einer Vorstellung im Rahmen einer Veranstaltung. Auch der Kontakt verlief immer sehr prompt, freundlich und konstruktiv, sodass wir hier eine gute Zusammenarbeit erwartet haben, was sich auch so bestätigt hat. Als digitales Angebot mit einer Zwei-Wege-Kommunikation schließt Acture zudem eine bisherige Lücke in unserer Beratung.
Was unterscheidet uns von unseren Konkurrenten?
Wir haben keine Vergleichswerte, da uns Acture von Anfang an überzeugt hat.
Was waren Ihre größten Zweifel bezüglich der Zusammenarbeit mit Acture?
Da es sich um ein extern gehostetes System handelt, besteht immer die Sorge, dass man zu wenig Gestaltungsmöglichkeit hat. Zumal wir als große öffentliche Bildungseinrichtung möglicherweise einen anderen Schwerpunkt setzen als privatwirtschaftliche Unternehmen. Acture bietet uns jedoch die Möglichkeit, eigene Impulse zur Weiterentwicklung und Gestaltung des Produkts einzubringen.
Auch die Frage des Datenschutzes spielt dabei natürlich eine große Rolle. Insbesondere hier konnten wir aber durch die transparenten Informationen ohne Sorge mit der Nutzung des Systems beginnen.
Was sind die gewünschten Ziele bezüglich der Zusammenarbeit mit Acture?
Gerne würden wir Acture kontinuierlich mit weiterentwickeln, sodass es das Konflikt- und Verbesserungsmanagement an unserer Universität durch ein digitales Abbild unterstützt.
„Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass Rassismus, Sexismus und andere Formen der Diskriminierung wohl Gehör aber letztlich keinen Platz finden.“
— Imke Kimpel, Beauftragte für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung
Acture als wichtiger Baustein der Beratungsstruktur
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Wie kombinieren Sie Acture mit Ihrer Arbeitsweise?
Acture ist ein Baustein in unserer Beratungsstruktur. Gerne würden wir es zukünftig noch mehr in ein gesamtuniversitäres Beratungs-, Verbesserungs-, Beschwerde- und Konfliktmanagement einbinden.
Welche Prozesse oder Arbeitsschritte ändert oder vereinfacht Acture?
Derzeit die anonyme Beratung. Zukünftig hoffentlich auch die Abbildung der Beratungsstruktur.
Welche Anlaufstellen sind in Acture integriert?
Die Zentrale Studienberatung, inkl. der Beratung bei Handicap oder chronischen Erkrankungen, die Gleichstellung inkl. Beratung bei sexualisierter Diskriminierung, Belästigung und Gewalt.
Was sind die gewünschten Ziele bezüglich der Zusammenarbeit mit Acture?
Gerne würden wir Acture kontinuierlich mit weiterentwickeln. Sodass es das Konflikt- und Verbesserungsmanagement an unserer Universität durch ein digitales Abbild unterstützt.